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Porsche 911 GT3 R Hybrid

So ziemlich jeder Hersteller experimentiert jetzt zumindest mit Hybridautos. Der Großteil von ihnen verwendet einen Hochvolt-Akku, um Energie zu speichern und zu liefern, um einen Benzinmotor zu ergänzen.

In seinem experimentellen Testauto 911 GT3 R Hybrid hat Porsche einen anderen Weg zur Energieeinsparung für den Rennsport eingeschlagen. Es verwendet eine Anpassung der KERS-Technologie (Kinetic Energy Recovery System), die erstmals in Formel-1-Rennwagen eingebaut wurde.

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Porsche 911 GT3 R Hybrid

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Hybrid der Lohner-Porsche-Serie

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Porsche Cayenne Hybrid Logo

Elektroantrieb vorne

Anstelle einer Batterie basiert dieses System auf einem Schwungrad, das dort montiert ist, wo der Beifahrersitz normalerweise sitzt und sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40.000 U / min dreht, um die beim Bremsen zurückgewonnene Energie zu erfassen.

Auf Knopfdruck gibt das Schwungrad seine kinetische Energie frei, um einen Generator anzutreiben, der zwei 60-Kilowatt-Elektromotoren in den Vorderradnaben mit bis zu acht Sekunden Strom versorgt. Der Boost dient dazu, die Ausfahrgeschwindigkeit aus einer Kurve zu maximieren oder an einem anderen Auto vorbeizukommen.

Die Hinterräder werden auf die übliche Weise angetrieben, und zwar durch das Drehmoment des traditionellen Porsche-Sechszylinder-Benzinmotors, in diesem Fall einer 4, 0-Liter-Version mit 480 PS.

Nürburgring im Mai

Der Porsche 911 GT3 R Hybrid wird Anfang März auf dem Genfer Autosalon offiziell angekündigt, genau 110 Jahre nachdem Firmengründer Ferdinand Porsche das weithin als weltweit erstes Hybridauto bekannte Lohner Porsche Semper Vivus auf den Markt gebracht hat.

Es wird erwartet, dass es im Mai bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring antreten wird. Die Technologie wird möglicherweise auch 2012 für einen Le Mans-Konkurrenten eingesetzt.

Cayenne, Panamera Hybrids

Porsche wird voraussichtlich auch einen konventionelleren Batterie-Hybrid auf den Markt bringen, wenn es seinen brandneuen 2011er Porsche Cayenne Sport Utility vorstellt. Der neue Cayenne und der neue Cayenne Hybrid werden voraussichtlich Ende dieses Jahres bei den Händlern eintreffen.

Das neue Hybridmodell basiert auf einer Plattform, die mit dem vor wenigen Tagen vorgestellten neuen Volkswagen Touareg 2011 und dem Audi Q7 geteilt wurde und befindet sich seit mehreren Jahren im gesamten VW-Konzern in der Entwicklung. Porsche zeigte 2007 erstmals ein Hybrid-Cayenne-Konzeptauto.

Porsche hat außerdem angekündigt, eine Hybridversion seiner neuen viertürigen Luxuslimousine Panamera 2010 anzubieten.

Elektrischer Assistent bei höheren Geschwindigkeiten

Das System für den Cayenne, Touareg und Q7 Hybrids verwendet einen Audi-Direkteinspritzmotor mit 3, 0 Litern Hubraum und einer Leistung von 333 PS.

Ein 38-Kilowatt-Elektromotor (52 PS) ist zwischen dem Motor und einer 8-Gang-Automatik montiert und bietet ein Drehmoment von 221 lb-ft, zwei Drittel wieder das Drehmoment des Motors.

Das System ist so abgestimmt, dass es bei Autobahngeschwindigkeiten, die nicht im städtischen Einsatz eingesetzt werden, elektrische Unterstützung bietet. Porsche behauptet, dass es bei Geschwindigkeiten von bis zu 86 Meilen pro Stunde vollelektrisch betrieben werden kann. Das Unternehmen nennt seinen elektrischen Antrieb "Segeln" für das stille Gefühl der Geschwindigkeit, die nur vom Akkupack angetrieben wird.