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Die Nissan Motor Company, Hersteller des Leaf EV 2011, verzeichnete heute einen Nettoverlust von 125 Millionen US-Dollar für das erste Quartal 2010 und einen Gewinn von 45, 8 Millionen US-Dollar für das gesamte Geschäftsjahr bis März 2010 - eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 2, 9 Milliarden US-Dollar für das im März 2009 endende Geschäftsjahr.

Da die Bestellungen für das Leaf 2011 allein in den USA bis Ende 2010 voraussichtlich 25.000 erreichen werden, wird sich der künftige Gewinn für das künftige Geschäftsjahr voraussichtlich verdreifachen.

Der Umsatz war teilweise auf eine massive Umsatzsteigerung in China zurückzuführen.

Nissan wird auch 2011 den chinesischen und indischen Markt ansprechen. Beide Länder sind für ihre Entwicklung von Elektrofahrzeugen bekannt.

Carlos Ghosn, CEO von Nissan und Renault, kündigte ebenfalls eine geplante Erhöhung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis Ende März 2011 um 400 Millionen US-Dollar an. Ghosns Vision, dass bis 2020 10% der verkauften Autos elektrisch sein werden, wird höchstwahrscheinlich im laufenden Geschäftsjahr zu verstärkter Forschung und Entwicklung im Bereich Elektrofahrzeuge führen.

Nissan engagiert sich voll und ganz für Elektrofahrzeuge. Bisher hat Nissan vom US-Energieministerium günstige Kredite in Höhe von 1, 6 Milliarden US-Dollar aufgenommen, um ein Werk in Smyrna, Tennessee, zu erneuern und die US-Spezifikation 2011 Leaf zu produzieren. Es gibt bereits Gerüchte, dass Nissan bereits an einem kleineren Elektrofahrzeug arbeitet, um direkt mit Mitsubishis i-Miev zu konkurrieren.

Nissan plant, im Herbst mit dem Verkauf des rein elektrischen 2011er Nissan Leaf zu beginnen, und hat bereits weit über 8.000 Vorbestellungen erhalten. Es wird eine Reichweite von 100 Meilen pro Gebühr und Einzelhandel für voraussichtlich 32.000 US-Dollar haben, bevor Steuergutschriften angewendet werden.

Das Unternehmen möchte sich als umweltfreundlicher Autohersteller umbenennen und hofft, die Verkaufserfolge, die Toyota mit seinen Prius-Hybridmodi in den letzten zehn Jahren erzielt hat, wiederholen zu können.

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2011 Nissan Leaf Prototyp

Während die Konkurrenzfirma Mitsubishi ihren 2010 i-Miev EV bereits in Japan verkauft, ist es unwahrscheinlich, dass das Super-Sub-Kompakt-Stadtauto auf dem US-Markt eine starke Anhängerschaft findet, so dass der Leaf der einzige Mainstream-EV aus Japan auf dem Markt in den USA ist

Der drittgrößte Autohersteller in Japan hat offensichtlich Toyota und Honda im Visier, die beide einen größeren Marktanteil als Nissan haben, aber derzeit keine Elektrofahrzeuge herstellen.

Während Toyota die 2011 Prius und Luxus Lexus Hybridautos herstellt, ist für 2011 kein Elektrofahrzeugmodell geplant. Honda produziert auch den 2010 Insight Hybrid, hat sich aber traditionell auf Brennstoffzellen für zukünftige Antriebe konzentriert. Dies gibt Nissan einen natürlichen Marktvorsprung im Bereich Elektrofahrzeuge.