Anonim

Elektrofahrzeuge werden allgemein als Weg in die Zukunft für den persönlichen Transport angesehen. Brennstoffzellenfahrzeuge, die durch die Kombination von Wasserstoff mit Sauerstoff Strom erzeugen, bieten dank der relativ energiedichten Speicherung von Wasserstoff in Tanks viele Vorteile gegenüber herkömmlichen batteriebasierten Systemen. Die größte Hürde für eine mit Wasserstoff betriebene Gesellschaft bleibt jedoch ein Mangel an Infrastruktur, was möglicherweise mehrere zehn Milliarden Dollar kosten könnte.

Das ist ein Problem, das Versorgungsunternehmen und Autohersteller gleichermaßen lindern wollen. Tatsächlich führt General Motors, einer der größten Befürworter von Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen, zusammen mit Hawaiis The Gas Company im Bundesstaat Island einen Versuch mit Brennstoffzellenfahrzeugen durch.

Die beiden Unternehmen planen die Schaffung einer Infrastruktur für Wasserstofftankstellen zur Unterstützung der Testflotte von GM auf der Insel Oahu. Insgesamt werden rund 50 Fahrzeuge von GM ausgeliefert, von denen das erste bereits in Betrieb ist. Die Gas Company wird unterdessen Wasserstoff an lokalen Tankstellen auf der ganzen Insel mit Wasserstoff versorgen, von denen jede ihre Pumpen zu einem Preis zwischen 300.000 und 500.000 USD pro Pumpe aufrüsten muss.

Das erste Brennstoffzellenfahrzeug von GM wird voraussichtlich 2015 in den Handel kommen. Es wird eine Reichweite von rund 300 Meilen haben und in etwa drei Minuten betankt werden können.