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Es gibt Gerüchte, dass die indische Elektroautofirma REVA bald neue Investoren haben wird, da US-amerikanische Investoren Verhandlungen über den Verkauf ihrer Beteiligung an dem 100-Millionen-Dollar-Unternehmen aufnehmen.

Laut VCCircle, einem Finanznachrichtenportal, versuchen drei Investorengruppen, ihre Exit-Strategie umzusetzen. Quellen zitieren AEV LLC aus Kalifornien, Investors Global Environment Fund und Draper Fisher Jurvetson als alle, die ihre Beteiligung an dem Unternehmen verkaufen möchten.

AEV LLC gründete die REVA Electric Car Company 1996 in einem gemeinsamen Projekt mit der Maini Group. Draper Fisher Jurveston ist bekannt für seine Investition in Green-Tech-Startups und investiert auch in Tesla Motors, Hersteller des Roadsters 2010.

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Derzeit ist kein festes Wort eingegangen, um den Wechsel der Aktionäre zu bestätigen, aber Gerüchte deuten darauf hin, dass das indische SUV-Unternehmen Mahindra & Mahindra mögliche Investoren sind.

Das erste Elektroauto von REVA, das in Großbritannien als G-Wiz bekannt ist, hat weltweit Fans und viele Feinde. Das kleine, fast scherzhafte Auto wurde erstmals im Jahr 2001 hergestellt und ist auf den Straßen Indiens und Londons zu sehen, wo es Kultstatus erhielt.

Da sich die etablierten Automobilunternehmen in voller Größe auf autobahnfähige Autos für die Veröffentlichung in den Jahren 2011 und 2012 einstellen, wird das kleine Niedriggeschwindigkeitsfahrzeug von REVA durch eine neue Fahrzeugreihe ergänzt, deren Ziel es ist, mit Benzin-Kleinwagen um Marktanteile zu konkurrieren.

Die neuen Modelle NXR und NXG wurden auf der Frankfurter Automobilausstellung 2009 vorgestellt und sollten zunächst Ende 2010 zum Verkauf angeboten werden. Die jüngsten Rückschläge und Neugestaltungen nach Rückmeldungen der Verbraucher auf der Automobilausstellung haben den Start jedoch vorangetrieben datieren zurück.

Der NXR wird für den US-Markt in einer eigens dafür errichteten Fabrik im Bundesstaat New York hergestellt. Es wird eine Höchstgeschwindigkeit von 65 Meilen pro Stunde und eine Reichweite von rund 100 Meilen pro Ladung haben. Aufgrund seiner geringen Abmessungen und Sitzplätze für vier Erwachsene ist der NXR ideal für Reisen in die Innenstadt.

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Der REVA NXR

Es ist wahrscheinlich, dass die Zukunft von REVA nicht in ihren eigenen Fahrzeugen liegt, sondern in Kooperationsprojekten mit größeren Autoherstellern. 2009 unterzeichnete REVA eine Kooperationsvereinbarung mit GM India zur Entwicklung elektrischer Antriebe für eine neue Reihe von GM-Subkompakt-Elektrofahrzeugen, die zunächst für den asiatischen Markt bestimmt waren.