Anonim

Wenn es um Luftverschmutzung geht, beziehen sich die meisten Versuche, sie zu reduzieren, eher auf die Quelle als auf die Nachbehandlung. Neuwagen sauberer und effizienter zu machen, ist nur ein Teil der Lösung. Ebenso wichtig ist es, Wege zu finden, um die Verschmutzung durch ältere Autos zu behandeln, und es gibt bereits Millionen stark verschmutzender Fahrzeuge auf den Straßen, von denen viele in den kommenden Jahren Smog ausspucken werden.

Glücklicherweise gibt es Wissenschaftler, die Technologien entwickeln, um die schädlichen Auswirkungen all dieser stark verschmutzenden Fahrzeuge, die bereits unterwegs sind, zu verringern. Wissenschaftler der Technischen Universität Eindhoven (TU / e) in den Niederlanden untersuchen beispielsweise einen speziellen Beton, der die Luft tatsächlich reinigt und sie von schädlichen Elementen wie Stickoxiden (NOx) befreit, die üblicherweise in Auspuffemissionen vorkommen und schädlich für das Atmungssystem des menschlichen Körpers.

Der Spezialbeton hat eine mit Titandioxid imprägnierte Deckschicht, eine Chemikalie, die sich bei Sonneneinstrahlung mit Stickoxiden verbindet, die von Autos und anderen Verschmutzungsquellen erzeugt werden. Die Schadstoffe werden während des Prozesses in Nitrate umgewandelt, die für die Umwelt nicht schädlich sind. Wenn der Regen das nächste Mal kommt, wäscht er die Steine ​​sauber.

Erste Tests eines Straßenabschnitts in der niederländischen Stadt Hengelo haben eine Verringerung der Stickoxidkonzentration um etwa 25 bis 45 Prozent ergeben. Zusätzlich zu den Luftreinigungsvorteilen baut der Beton auch Algen und Schmutz ab, so dass sie immer sauber bleiben.

Das Beste daran ist, dass das von Struyk Verwo Infra hergestellte Material die Straßenkosten nur um etwa 10 Prozent erhöht und auch für Asphaltoberflächen voll anwendbar ist.