Anonim

Viele globale Autohersteller haben Forschungsaußenposten im Silicon Valley.

BMW's ist eine Etage eines unauffälligen Bürogebäudes in der Innenstadt von Palo Alto, während das viel größere Electronics Research Laboratory (ERL) von Volkswagen ein ganzes Gebäude in einem Büropark am Fuße der Stanford University einnimmt.

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2009 Volkswagen E-up! Konzept auf der Frankfurter Automobilausstellung 2009

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Detroit Auto Show: NCC-Konzept (Volkswagen New Compact Coupé)

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2011 Volkswagen Touareg Hybrid

Es stellt sich heraus, dass Volkswagen vor mehr als einem Jahr seinen weitgehend unbekannten Mitarbeitern aus Forschern, Wissenschaftlern und Ingenieuren einen "Namen" hinzugefügt hat.

Analysten skeptisch

Es ist Martin Eberhard, Gründer des jüngsten Börsengangs von Tesla Motors [NSDQ: TSLA], der zuletzt vor einem Jahr in einem hässlichen Gerichtsstreit mit Tesla-CEO Elon Musk gesehen wurde, der im vergangenen Herbst außergerichtlich beigelegt wurde. Seit 18 Monaten ist er VWs technischer Leiter für Elektrofahrzeuge im ERL-Zentrum.

Die Batteriekosten sind die Haupthürde für VW bei Elektrofahrzeugen. Eberhard, so heißt es, wird nach Möglichkeiten suchen, kleine "Standard" -Lithium-Ionen-Zellen - wie sie in Mobiltelefonen und Laptops verwendet werden - für den Automobilbereich zu verpacken.

Hersteller wie Toyota, General Motors und Ford verwenden dagegen eine geringere Anzahl von Lithiumzellen mit viel größerem Format. Die meisten Analysten der Autoindustrie sind der Ansicht, dass der von Tesla entwickelte Ansatz der Warenzellen nicht wirtschaftlich für die Massenproduktion skaliert werden kann.

Ehrgeiziger Plan: größer als Toyota

Vor zehn Tagen hat Volkswagen seine aggressiven Pläne für Hybrid- und Plug-in-Fahrzeuge vorgestellt. CEO Martin Winterkorn hat angekündigt, dass 3 Prozent seines für 2018 prognostizierten weltweiten Umsatzes von 10 Millionen Euro emissionsfreie Elektrofahrzeuge sein werden, ein ehrgeiziges Ziel.

Ende dieses Jahres wird ein 2012er Volkswagen Touareg Hybrid auf den Markt gebracht, 2012 ein Jetta Hybrid. Bis 2013 plant VW vollelektrische Versionen der Jetta-Limousine, des Golf-Schrägheckmodells und des Up-Minicars.

Die aggressive Expansion ist Teil des Plans von VW, Toyota als größten Autohersteller der Welt bis 2018 zu übertreffen.

Dennoch wird sein erster Hybrid (das Touareg Sport-Utility-Fahrzeug) Ende dieses Jahres auf den Markt kommen, genau wie der vollelektrische 2011er Nissan Leaf und der 2011er Chevrolet Volt Range-Extended EV die Händler treffen. Volkswagen hat also Nachholbedarf.