Anonim

Hybride eignen sich größtenteils hervorragend als freistehende Effizienztechnologien und als Brücke zu reinen Elektrofahrzeugen. Dieselmotoren sind auch kurzfristig eine gute Wahl für umweltfreundlicheres und energieeffizienteres Reisen. Die Kombination der beiden könnte also noch besser sein als die Summe ihrer Teile, oder? Bisher stimmen (abgesehen von Gerüchten über den Mitsubishi Evolution XI) nur Mercedes-Benz und Peugeot zu, obwohl Hyundai und Volkswagen beide Konzepte gezeigt haben.

Volkswagen hält sie laut einem neuen Bericht jedoch nicht für sinnvoll. Zumindest machen sie keinen geschäftlichen Sinn. Die Kosten für die künftige saubere Dieseltechnologie, zu der wahrscheinlich Harnstoffadditive und teure Partikelfilter gehören, sind einfach zu hoch, wenn sie zu den Kosten eines Hybrids addiert werden - Käufer werden sie trotz der umweltfreundlichen Anziehungskraft nicht wählen. Ein Volkswagen-Sprecher fügte laut Autocar hinzu, dass "die Märkte, in denen Hybride am beliebtesten sind, auch diejenigen sind, in denen Dieselmotoren am wenigsten beliebt sind".

Es ist eine Dimension des alten Arguments, dass die Kosten der Technologie nicht durch Kraftstoffeinsparungen gerechtfertigt sind. Für viele geht es jedoch nicht nur darum, eine kostengünstige Wahl zu treffen, sondern auch um ein Auto, das eine gute Leistung erbringt und gleichzeitig die Umweltbelastung minimiert. Ein paar zusätzliche Dollar auszugeben, um diese Art von technologischer Innovation zu unterstützen, und die Bereitschaft, sie auf den Markt zu bringen, ist für sie eine Investition, keine Verschwendung.

Bei den dieselelektrischen Hybridkonzepten von Volkswagen wäre die Investition zumindest aus wirtschaftlicher und emissionspolitischer Sicht sehr lohnenswert. Das 2008 Golf TDI Hybrid Concept lieferte beispielsweise 69 mpg, während die Leistung eines typischen Schrägheckmodells dank eines drehmomentstarken 75-PS-Dieselmotors und des sofortigen Drehmoments der Elektromotoren im Hybridsystem beibehalten wurde.

Volkswagen wird wahrscheinlich auch über sein starkes Spiel um die Dieselakzeptanz hier in den USA nachdenken, wo seine TDI-Modelle (Golf, Jetta, Jetta SportWagen und Touareg) gegen Hybride antreten. Das Hinzufügen von Hybridantrieb zum Diesel-Mix würde die Kosten erhöhen und sie gleichzeitig in einem Land, in dem Diesel normalerweise nicht als gut angesehen wird, in der Wahrnehmung benachteiligen.

Aus einer solchen Kombination von Gründen ist es keine Überraschung, dass Dieselhybride derzeit auf einen einzigen Luxushersteller beschränkt sind, zusätzlich zu den technischen Gründen, die John Voelcker in seiner eingehenden Studie über das Peugeot-Diesel-Hybrid-System ausführlich erläutert hat die Vereinigten Staaten ohne klare Pläne für eine weitere Expansion. Vielleicht wird ihre Zeit kommen, oder vielleicht werden sie von dem schnell wachsenden rein elektrischen und Plug-in-Elektro-Segment verdunkelt, das bald vom Nissan LEAF und Chevrolet Volt bevölkert wird.

Was denkst du? Möchten Sie lieber einen Diesel-Hybrid-TDI als das vollelektrische, aber bereichsbegrenzte LEAF oder den elektrisch-aber-gasbetriebenen Volt? Wenn ja warum? Lass es uns in den Kommentaren unten wissen.