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Leichte Materialien wie Kohlefaser werden von vielen in der Autoindustrie als eine der effektivsten Möglichkeiten zur Reduzierung des Fahrzeuggewichts und damit zur Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen angesehen. Aufgrund der relativen Kosten der Materialien sind sie jedoch häufig nur für sie reserviert eine Handvoll High-End-Serienautos. BMW hat für seine M-Fahrzeuge effektiv Kohlefaserdächer verwendet, um den Schwerpunkt zu senken, und Nissan und General Motors haben das Verbundmaterial verwendet, um Gewicht für ihre jeweiligen GT-R- und ZR1-Supersportwagen zu sparen.

Für billigere Mainstream-Autos ist Kohlefaser jedoch immer noch eine zu teure Option. Stattdessen setzen einige Autohersteller wie BMW - im Vergleich zu herkömmlichem Stahl - auf andere leichte Materialien wie Aluminium und hochfeste Stähle, um ihre Autos leichter und damit sparsamer zu machen.

Aluminium wird als ideale Option angesehen, da es nicht nur leichter als Stahl ist, sondern auch relativ nachhaltig, da es recycelt werden kann. Bei BMW wird bei bestimmten Modellen zunehmend Aluminium als Ersatz für Stahl in Teilen wie Türen, Hauben und sogar Bauteilen verwendet. Nehmen wir zum Beispiel den neuen BMW 5er 2011, bis zu 20 Prozent dieses Modells sind aus Aluminium gefertigt.

Neben Aluminium suchen einige Autohersteller auch nach hochfesten Stählen, mit denen Komponenten hergestellt werden können, die so leicht sind wie Aluminium. Die Geschichte endet jedoch nicht dort. In naher Zukunft werden voraussichtlich noch leichtere Materialien wie Kunststoff und kohlefaserverstärkte Kunststoffe für Autos verwendet. BMW ist übrigens auch in diesem Bereich führend, da es in Zusammenarbeit mit der SGL Group in den USA ein Werk zur Herstellung von Kohlefasern errichtet hat, um das Leichtgewicht für seine zukünftigen Modelle zu liefern.