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Die Muttergesellschaft von MINI, BMW, arbeitet ebenso wie der Motorpartner PSA Peugeot Citroen an dieselelektrischen Hybridfahrzeugen, aber halten Sie für ein solches Modell der britischen Kultmarke nicht den Atem an. Das ist das Wort von MINI-Motorchef Wolfgang Kuttler, der sagte, die Technologie sei einfach zu teuer und zu schwer, um auf die Fahrzeugpalette von MINI angewendet zu werden.

Im Gespräch mit Autocar erklärte Kuttler, dass die dieselelektrische Hybridtechnologie nur in städtischen Umgebungen von Vorteil ist. Auf der Autobahn, die vielen Fahrern in Europa und den USA gemeinsam ist, reichen die Kraftstoffeinsparungen jedoch nicht aus, um die Kosten des Systems zu rechtfertigen.

Stattdessen wird sich MINI auf die Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs seiner konventionelleren Turbodieselmotoren konzentrieren, von denen Kuttler glaubt, dass sie derzeit nur etwa 50 Prozent so effizient sind, wie sie sein könnten.

Einige der geplanten Technologien umfassen unter anderem die Verbesserung der Effizienz von Zusatzfunktionen, die Verringerung der inneren Reibung, die Erhöhung des Einspritzdrucks und die Optimierung des Turboverhaltens. Eine variable Ventilsteuerung könnte ebenfalls zu Kraftstoffeinsparungen führen, aber auch dies ist eine relativ teure Ergänzung und hat eine viel geringere Priorität als die anderen Maßnahmen.

Weitere Informationen zur dieselelektrischen Hybridtechnologie und ihren aktuellen Mängeln finden Sie in John Voelckers ausführlichem Bericht, indem Sie hier klicken.