Anonim
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Prokhorov CityCar Erdgas-Hybridfahrzeug, Design-Prototyp

Russland. Zwiebeltürme, Überreste des Kommunismus, enorme Erdgasreserven und eine wilde Liebe zum Wodka.

Diese Elemente haben sich nun irgendwie kombiniert, um Mikhail Prokhorov - angeblich Russlands reichsten Mann, neuen Besitzer des New Jersey Nets-Basketballteams, neu geprägter Herausgeber des in New York ansässigen Snob-Magazins - mit angeblichen Verbindungen zur russischen Mafia davon zu überzeugen Er sollte eine neue Autofirma in Mutter Russland gründen.

Es ist geplant, erdgasbetriebene Hybrid-Elektroautos zu bauen, die sich durch den zweifarbigen Standardlack auszeichnen und vorerst als Stadtauto bezeichnet werden.

Das Prokhorov City Car ist nicht der erste Erdgas-Hybrid. Dieser Titel geht an ein 2008 vorgestelltes Toyota Camry CNG Hybrid-Konzeptauto. Toyotas mittelgroßes Showcar verband einen Erdgasantriebsstrang mit dem Hybrid Synergy Drive-System des Unternehmens. Ob Toyota es bauen will oder nicht, ist eine ganz andere Frage.

Die Idee Russlands ist jedoch bis zu einem gewissen Grad neu: Das Stadtauto ist für ein Gewicht von weniger als 1.500 Pfund ausgelegt, was bedeutet, dass es wahrscheinlich höchstens kompakt ist, vielleicht sogar noch kleiner.

Es beschleunigt in 8 bis 14 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde und liefert 65 mpg mit einer Höchstgeschwindigkeit von 74 Meilen pro Stunde - alles in einer Auswahl an Fließheck- oder "Sportcross" -Körperstilen.

Das Stadtauto wird von Prokhorovs Onexim-Investmentgruppe und dem bankrotten russischen Lkw-Hersteller Yarovit unterstützt, zusammen mit der Unterstützung der russischen Energieagentur CEA. Seltsame Bettgenossen für ein seltsames Auto?

Das Stadtauto selbst bleibt ein Rätsel, das über die fragwürdige zweifarbige Lackierung und den noch zu finalisierenden Namen hinausgeht. Was übrigens Crowd-Sourcing sein wird, basierend auf den Abstimmungen auf der CityCar-Website (die verwirrenderweise im LiveJournal gehostet wird). Das letzte Posting der Site ist leider mehr als zwei Wochen alt.

Das russische Unternehmen möchte eindeutig, dass sein Auto im selben Licht gesehen wird wie einige ziemlich hohe Angebote. Die Website zeigt das zweifarbige CityCar-Coupé inmitten einer Reihe von Luxus- und Sportfahrzeugen, darunter einen BMW X6 (natürlich in South Carolina gebaut), ein Audi TT-Coupé und einen Infiniti EX.

Trotzdem richtet sich das CityCar möglicherweise eher an Käufer auf dem Inlandsmarkt als an Käufer auf dem hart umkämpften globalen Luxusmarkt. Wired zitiert Prokhorov: "Heute wollen wir vor allem erklären, dass das Auto wirklich russisch sein wird!"

Das einzige Erdgasauto, das heute in den USA verkauft wird, ist der 2011er Honda Civic GX, der langsam in neue Märkte expandiert, in diesem Fall Oklahoma.

Wo der Wind die Ebenen hinunterfegt. Genau wie Sibirien.

Sehen? Es hängt alles zusammen.