Anonim

Da diese Dinge oft passieren, wurde es in der japanischen Presse gemunkelt und Stunden später bestätigt.

Panasonic, das riesige japanische Konglomerat für Unterhaltungselektronik, investiert in Tesla Motors und baut auf einer früheren Vereinbarung auf, gemeinsam an großformatigen Lithium-Ionen-Zellen für Elektroauto-Batteriepacks zu arbeiten.

Panasonic hat seit Jahren ein Joint Venture mit Toyota geschlossen, um die Nickel-Metallhydrid-Akkus herzustellen, die in Toyotas wachsender Linie von Hybrid-Elektrofahrzeugen verwendet werden, einschließlich des Inbegriffs des Prius.

Toyota hat sich kürzlich an Tesla beteiligt und das Unternehmen sein Montagewerk in Fremont, Kalifornien, verkauft. Die Zusammenlegung trianguliert das Startup, den riesigen globalen Autohersteller und sein Batterieunternehmen.

Die Gesamtinvestition betrug 30 Millionen US-Dollar zu einem Preis von 21, 15 US-Dollar pro Aktie. Tesla-Aktien [NASDAQ: TSLA] stiegen von einem Angebotspreis von 17 USD auf 23, 89 USD und bewerteten das Unternehmen mit 2, 2 Mrd. USD. Die Tesla-Aktie schloss gestern bei 21, 77 USD.

In der Pressemitteilung heißt es: "Panasonic und Tesla beabsichtigen, die gemeinsame Vermarktung und den gemeinsamen Verkauf von Akkus zu untersuchen, die von Tesla mithilfe der Batteriezellen von Panasonic entwickelt und montiert werden sollen."

Vor dem Toyota-Deal hatte der deutsche Autohersteller Daimler im vergangenen Jahr vor seinem erfolgreichen Börsengang im Frühjahr 50 Millionen US-Dollar für 9 Prozent von Tesla investiert.

Tesla verkauft bereits Akkus an Daimler, das sie sowohl in seinem Minicar Smart Electric Drive als auch in seinem E-Cell-Kleinwagen der A-Klasse von Mercedes-Benz einsetzt. Testflotten beider Fahrzeuge mit geringem Volumen wurden gebaut, damit das Unternehmen reale Daten zur Nutzung von Elektroautos sammeln kann.

Mit der neuen Investition von Panasonic glauben einige Analysten, dass es möglicherweise nur eine Frage der Zeit ist, bis Daimler seine Beteiligung an Tesla Motors verkauft - wenn es Glück hat, mit Gewinn. Analysten glauben auch, dass Tesla als unabhängiger Autobauer wahrscheinlich nicht überleben wird, aber wahrscheinlich verkauft wird.

Tesla hat bislang rund 1.400 seiner Roadster-Sportwagen im Wert von 109.000 US-Dollar verkauft und wird 2012 seine vollelektrische Luxus-Sportlimousine Modell S auf den Markt bringen. 2014 ist auch eine elektrische Frequenzweiche Modell X geplant.