Anonim

Elektrofahrzeuge sind bei Unfällen genauso unterschiedlich wie beim Bewegen, und dieser Unterschied hat zu Verfahrensänderungen für Ersthelfer bei Unfallszenen geführt.

Polizei, Feuerwehr und andere Dienste werden jetzt geschult, um mit Hochspannungssystemen in abgestürzten Elektro- und Hybridfahrzeugen umzugehen. Da jedoch mehr auf den Straßen unterwegs sind, besteht die neue Herausforderung darin, zu wissen, welches Fahrzeug welches ist.

Wie USA Today berichtet (über Autoblog Green), schlägt ein neuer Bericht von SAE International vor, dass Elektro- und Hybridfahrzeuge größere Aufkleber aufweisen sollten, um ihren elektrifizierten Status anzuzeigen.

SAE empfiehlt, dass relevante Fahrzeuge auf beiden Seiten und auf der Rückseite des Fahrzeugs Zoll hohe Buchstaben oder Abzeichen aufweisen, die für Ersthelfer aus einer Entfernung von mindestens 50 Fuß sichtbar sind.

Andernfalls sollten Fahrzeuge im Armaturenbrettbereich eine eindeutige Beschriftung aufweisen, die die Retter durch die Windschutzscheibe sehen können.

Während Fahrzeuge wie der Chevy Volt und der Nissan Leaf ziemlich hochkarätige Elektrofahrzeuge sind, kann es für das Notfallpersonal schwieriger sein, festzustellen, ob traditionellere Autos wie der Honda Accord und der Toyota Camry batterieunterstützt sind.

Die Vorschläge werden im empfohlenen Praxisbericht von SAE für Hybrid- und EV-Erst- und Zweithelfer hervorgehoben. Der Bericht empfiehlt unter anderem auch Kurzanleitungen für Elektroautos und Hybride sowie Anleitungen für Abschleppwagenfahrer zum Umgang mit den Fahrzeugen.

Wenn solche Ideen in die Praxis umgesetzt würden, wäre dies eine schlechte Nachricht für diejenigen, die ihr Elektro- oder Hybridprofil niedrig halten möchten - aber für Ersthelfer könnte dies der Unterschied zwischen Leben und Tod sein.

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