Anonim

Wird es das dritte Mal Glück für den Smart Fortwo Minicar sein?

Das muss sich die Muttergesellschaft von Smart, Daimler, fragen, denn getarnte Versionen des Smart der dritten Generation werden in freier Wildbahn endgültig getestet.

Das neueste Modell, das hier von Spionagefotografen der Motor Authority entdeckt wurde, zeigt ein Auto, das sich in Design und Spezifikation stark vom vorhandenen Modell unterscheidet und notwendige Änderungen erfährt, um die Verluste des Stadtautoherstellers endgültig einzudämmen.

Das Styling ist die offensichtlichste Veränderung des Autos. Während das neue Auto viele der charakteristischen Stilelemente von Smart enthalten soll - beispielsweise die Tridion-Sicherheitszelle -, verfügt es jetzt über eine Zwei-Box-Silhouette, eine deutliche Abkehr von der alten One-Box-Form früherer Generationen.

Die Änderung wurde durch neue europäische Vorschriften für Fußgänger verursacht, berichtet Autocar. Die längere Motorhaube sollte sicherstellen, dass im schlimmsten Fall eine unglückliche Seele weniger wahrscheinlich mit dem Kopf gegen eine unnachgiebige Windschutzscheibe schlägt - die Motorhaube absorbiert mehr Stöße.

Die Windschutzscheibe selbst ist auch aufrechter als zuvor, und das Auto sollte die hervorragende Sicht nach vorne des aktuellen Fortwo beibehalten. Trotz der neu profilierten Silhouette ist das Auto in der Länge dem vorhandenen Fortwo ähnlich - beide ungefähr 106 Zoll -, während auch die Höhe ähnlich ist.

Die Breite ist jedoch erheblich gewachsen. Die Breite des Autos wurde um volle vier Zoll erhöht und auf insgesamt rund 65 Zoll erhöht - fast genauso wie der iQ von Scion.

Dies wird zwar dem Schulterraum im Innenraum zugute kommen (Kopffreiheit ist im aktuellen Auto selten ein Problem), könnte jedoch die Fähigkeit des Smart zum Stadtschnitzen in engen europäischen Straßen verringern - eine Arena, in der der aktuelle Fortwo in seinem Element ist.

Dennoch sollten die Vorteile die negativen überwiegen. Laut Autocar haben sich laut Smart-Insidern das Fahrverhalten des Autos erheblich verbessert, mit weitaus mehr Grip, einem engeren Wendekreis unter 25 Fuß und einer weicheren Fahrt.

Die Motorenpalette des neuen Autos kennen wir bereits. Der Smart wurde gemeinsam mit Renault entwickelt, der in Europa eine viertürige Version des Autos unter dem Namen Twingo verkaufen wird. Er verwendet einen neuen 1, 0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit Heckmontage. 70-PS-Versionen mit Saugmotor und 85 PS mit Turbolader werden ebenso vorgestellt wie eine hochgefahrene BRABUS-Version mit 105 PS, die irgendwann im Jahr 2015 erhältlich sein wird. Eine elektrische Version ist ebenfalls nahezu sicher.

Zu den Getriebemöglichkeiten gehören ein Sechsgang-Schaltgetriebe - das erste, das in einem zweisitzigen Smart erscheint - und ein Siebengang-Doppelkupplungsauto. Das ruckartige automatisierte Einzelkupplungshandbuch wird (zum Glück) nicht zurückkehren.

Die Änderungen sind der bisher größte Schritt für die kleinste Marke von Daimler. Sollte der Fortwo in die USA zurückkehren, könnte er sogar ein paar weitere Besitzer für sich gewinnen, wie es das aktuelle Auto (und sein Scion iQ-Rivale) nie getan hat.

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