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Der europäische Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden stieg zwischen Januar und März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29 Prozent.

Mit insgesamt 23.160 Verkäufen haben Plug-in-Fahrzeuge die 1-Prozent-Marke für den gesamten europäischen Neuwagenabsatz überschritten.

Inmitten dieses Vorstoßes gab es auch einen Führungswechsel bei batterieelektrischen Autos.

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Der Renault Zoe hatte im Januar und Februar den Verkauf von Elektroautos in Europa angeführt, wurde jedoch im März von seinem Cousin, dem Nissan Leaf, übertroffen.

Dies geht aus einer laufenden Liste der Verkäufe von Elektroautos und Plug-in-Hybriden hervor, die vom European Alternative Fuels Observatory (EAFO) geführt wird.

Das Elektroauto von Nissan erzielte in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 6.168 Verkäufe und erreichte damit einen Marktanteil von 13, 1 Prozent.

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Elektroautos von Renault Zoe auf den Äußeren Hebriden

Die Zoe lag jedoch mit 5.578 Verkäufen knapp dahinter.

Das luxuriöse Tesla Model S belegte mit 3.378 Verkäufen den dritten Platz.

Tesla hat offenbar im März etwas aufgeholt, da das Modell S von Januar bis Februar den vierten Platz belegt hatte.

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Tesla veröffentlicht keine monatlichen Verkaufszahlen und teilt die vierteljährlichen Verkäufe nicht nach Regionen auf. Daher ist unklar, wie diese Summen berechnet werden.

Es wurde möglicherweise aus vierteljährlichen Verkaufszahlen oder basierend auf den Registrierungsdaten einzelner Länder extrapoliert.

Weiter hinten lagen zwei deutsche Elektroautos - der Volkswagen e-Golf mit 2.228 Verkäufen und der BMW i3 mit 1.567 Verkäufen.

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2016 Volkswagen e-Golf

Es folgten der Kia Soul EV (1.065 Verkäufe) und der Mercedes-Benz B250e (740 Verkäufe).

Die unteren drei Autos in den Top 10 blieben der Volkswagen Volkswagen e-Up - ein kleineres Modell, das nicht in den USA verkauft wird - sowie der Peugeot iOn und Citroën C-Zero.

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Der e-Up, der 615 Verkäufe erzielte, ist eine elektrische Version des Stadtautos VW Up.

Der Peugeot (557 Verkäufe) und der Citroën (423 Verkäufe) sind beide neu gekennzeichnete Versionen des Mitsubishi i-MiEV.

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2016 Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid (europäische Spezifikation)

Plug-in-Hybride: Mitsubishi bleibt an der Spitze

Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid Crossover blieb bis Ende März der meistverkaufte Plug-In Hybrid in Europa.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 wurden 6.159 Verkäufe erzielt, was einem Marktanteil von 13, 1 Prozent entspricht.

Damit lag der Mitsubishi weit vor dem zweitplatzierten Volkswagen Golf GTE, der nur 2.979 Verkäufe erzielte.

Der Volvo XC90 T8 "Twin Engine" belegte mit 2.661 Verkäufen den dritten Platz.

Es folgten der Audi A3 Sportback e-tron (2.252 Verkäufe) und der Volkswagen Passat GTE (1.593 Verkäufe).

Weiter unten auf der Liste standen der BMW X5 xDrive 40e (1.576 Verkäufe) und der Mercedes-Benz C350e (1.275 Verkäufe).

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2015 Volkswagen Golf GTE

Ganz unten war der BMW i3 REx, der im Sinne der EAFO-Bilanz als Plug-in-Hybrid gilt.

Das i3-Modell mit erweiterter Reichweite erzielte nur 1.030 Verkäufe - weit weniger als sein vollelektrisches Gegenstück.

Auf dem neunten Platz lag der zweite Plug-in-Hybrid von Volvo, der V60 Twin Engine, mit 902 Verkäufen.

Schließlich schloss der BMW 225xe Active Tourer mit 770 Verkäufen die Top 10 Plug-In-Hybride ab.

Der 2er Active Tourer ist ein Modell mit Frontantrieb, das nichts mit dem 2er Coupé und Cabrio mit Hinterradantrieb zu tun hat und derzeit exklusiv in Europa erhältlich ist.

Der Antriebsstrang des 225xe könnte jedoch beim nächsten MINI Countryman Crossover in den USA erscheinen.

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