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Alle drei deutschen Luxusautohersteller planen nun, vor 2020 batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, um dem unwahrscheinlichen Erfolg von Tesla Motors in Kalifornien entgegenzuwirken.

Unabhängig davon, ob es sich bei ihren Elektroautos um Limousinen, SUVs oder beides handelt, werden sie wahrscheinlich so dimensioniert und günstig sein, dass sie mit dem derzeit in Produktion befindlichen Tesla Model S und Model X konkurrieren können.

Nachdem Deutschland inländische Anreize für den Verkauf von Elektroautos geschaffen hat, scheint ein Hersteller seine Pläne beschleunigt zu haben.

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Laut dem britischen Autocar-Magazin plant Mercedes-Benz nun, bis zum Modelljahr 2021 nicht weniger als vier separate vollelektrische Modelle in sein Sortiment aufzunehmen.

Laut dem Bericht werden zwei elektrische Limousinenmodelle ungefähr die gleiche Größe haben wie die mittelgroßen Benzin- und Dieselmodelle der C-Klasse und der großen S-Klasse.

Ein Paar begleitender elektrischer Crossover-SUVs wird unterdessen mit dem GLA-Kompaktheck und den mittelgroßen Crossover-Nutzfahrzeugen GLC verglichen.

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2016 Mercedes-Benz GLC-Klasse - Erste Fahrt, Juli 2015

Die schnellere Entwicklung wurde laut Bericht vom scheidenden F & E-Chef Thomas Weber vorangetrieben.

Dennoch "umgibt ein schweres Deckmantel der Geheimhaltung die kommenden elektrisch angetriebenen Mercedes-Modelle", heißt es.

Die Anpassung bestehender Plattformen ist der konservativere Ansatz für das Angebot von Elektroautos im Vergleich zur Entwicklung einer dedizierten batterieelektrischen Architektur (wie es Tesla getan hat).

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Laut dem Autocar-Artikel ist Mercedes der Ansicht, dass ein Volumen von 50.000 Einheiten pro Jahr oder mehr erforderlich wäre, um die Kosten eines speziellen Modells zu rechtfertigen.

In der Tat sagte ein Mercedes-Manager gegenüber Green Car Reports im vergangenen Herbst, dass das Unternehmen in der Lage sei, wettbewerbsfähige Elektroautos zu bauen, dies jedoch nur dann, wenn das Geschäft Sinn mache.

Das erste Elektrofahrzeug, das aus Mercedes hervorgeht, dürfte eine Version seines GLC-Crossovers unter dem Modellnamen "ELC" sein, der bereits Ende 2018 erwartet wurde.

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2016 Mercedes-Benz GLC-Klasse - Erste Fahrt, Juli 2015

Ein solches elektrisches SUV von Mercedes-Benz ELC würde nur sein Dach und seine Fenster mit dem bestehenden GLC teilen, der für 2016 auf den Markt kam und den vorherigen GLK ersetzte.

Der Rest des ELC-Körpers wird stark modifiziert, um den Luftwiderstand für eine größere Reichweite auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Laut der deutschen Zeitschrift Autobild wird es einen leeren Akku unter dem Boden haben, mindestens zwei Motoren (einer pro Achse) und eine Leistung von bis zu 400 Kilowatt (540 PS).

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Laut Autocar entwickelt Mercedes im eigenen Haus eigene Elektromotoren, deren Leistung zwischen 75 und 400 kW liegt.

Laut Autobild ist auch geplant, sowohl reinsteckbare als auch induktive Ladevorgänge für vollelektrische Fahrzeuge anzubieten.

Mit Ausnahme des kleinsten GLA-basierten Elektromodells werden die batterieelektrischen Fahrzeuge alle Grundlagen verwenden, die Insidern als MEA (Modular Electric Architecture) bekannt sind.

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Brennstoffzellen-Hybrid der Mercedes B-Klasse

Es ist ein Derivat der neuen MRA-Plattform (Modular Rear Architecture), die für die aktuelle C-Klasse, die brandneue E-Klasse und die 2013 eingeführte S-Klasse verwendet wird.

Bevor die batterieelektrischen Modelle eintreffen, wird eine GLC-Brennstoffzelle tatsächlich das erste Fahrzeug sein, das die angepasste Plattform nutzt.

Weber hat das wasserstoffbetriebene Fahrzeug als Vorläufer der folgenden Elektromodelle beschrieben.

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