Anonim

Chile hat ein Problem mit seiner Solarindustrie.

Es ist nicht so, dass die Industrie den Strombedarf für das südamerikanische Land nicht decken kann - im Gegenteil.

Es steht tatsächlich mehr Sonnenenergie zur Verfügung, als dafür genutzt wird.

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Infolgedessen gibt Chile laut einem aktuellen Bloomberg-Bericht jetzt kostenlos Sonnenenergie ab.

Die Spotpreise erreichten Anfang dieses Jahres in Teilen des Landes 113 Tage lang Null, und einer der beiden chilenischen Netzbetreiber ist der Ansicht, dass das Land auf dem richtigen Weg ist, den Rekord von 192 Tagen freien Stroms aus dem letzten Jahr zu übertreffen.

Chile befindet sich aufgrund seiner gut ausgebauten Solarenergie-Infrastruktur in einer ungewöhnlichen Position.

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Atacama Wüste, Chile, von Flickr-Benutzer Christian Van Der Henst S. (Verwendung unter CC-Lizenz)

Das boomende Wirtschaftswachstum, angeführt vom Bergbau, spornte den Bau von 29 Solarparks an und plante weitere 15, um Chiles "zentrales Netz" zu versorgen.

Noch mehr Farmen wurden für das zweite Stromnetz des Landes gebaut, das als "Nordnetz" bekannt ist.

Das Wirtschaftswachstum hat sich jedoch verlangsamt und Überkapazitäten geschaffen.

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Da das zentrale Netz und das nördliche Netz nicht miteinander verbunden sind, ist der Strom auch nicht gleichmäßig auf die Regionen verteilt.

In einigen Bereichen innerhalb der Betriebsbereiche der beiden Netze fehlt eine ausreichende Übertragungskapazität, was die Angelegenheit weiter erschwert.

Dies bedeutet, dass die Strompreise in bestimmten Regionen sinken können, da überschüssiger Strom nicht in andere Gebiete übertragen werden kann, in denen er möglicherweise benötigt wird.

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Photovoltaik-Solarfeld im Volkswagen-Werk in Chattanooga, Tennessee

Die Regierung hofft, dies durch Infrastrukturverbesserungen zu beheben, einschließlich einer neuen Übertragungsleitung von 3.000 Kilometern (1.865 Meilen), die das nördliche und das zentrale Netz verbindet.

Darüber hinaus wird ein 753 Kilometer langes Getriebe dazu beitragen, die Stromversorgung im zentralen Netz besser zu verteilen.

Die Solarkapazität im zentralen Netz hat sich seit 2013 auf 770 Megawatt mehr als vervierfacht, wobei die installierte Gesamtkapazität allein im vergangenen Jahr um 5 Prozent gestiegen ist.

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Chile wird voraussichtlich in diesem Jahr 1, 4 Gigawatt Solarstrom installieren.

Energieunternehmen sind jedoch nicht erfreut über den Umsatzverlust durch überschüssige Solarkapazität.

Der Mangel an Einnahmen kann auch die fortgesetzten Investitionen in die Solarinfrastruktur dämpfen und das künftige Wachstum begrenzen.

[Hutspitze: Lady Bunny]

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