Anonim

Mit Details über einen tödlichen Absturz eines Tesla Model S am 7. Mai, der mit Autopilot betrieben wird und weiterhin Berichterstattung erhält, scheinen weitere Abstürze mit aktiviertem Autopilot aufzutauchen.

Vor allem hat die NHTSA angekündigt, am Freitag, dem 1. Juli, einen Absturz zu untersuchen, bei dem ein Tesla Model X von der Straße lief und überrollte.

Der Besitzer sagt, dass es mit Autopilot betrieben wurde, aber Tesla Motors gab gestern eine Erklärung ab, dass seine Daten keine Anzeichen dafür zeigten.

VERPASSEN SIE NICHT: NHTSA untersucht den Autopilot-Absturz des Tesla Model S, bei dem der Fahrer getötet wurde

[ UPDATE : Tesla Motors hat am 14. Juli weitere Details aus den Autopilot-Protokollen des Modells X veröffentlicht, die am 1. Juli abgestürzt sind. Die Autosteer-Funktion hatte sich etwa 40 Sekunden zuvor selbst ausgeschaltet, da sie die Hände der Fahrer am Lenkrad nicht erkannte. CEO Elon Musk gab dies ebenfalls in einem Tweet bekannt.]

Das Auftreten weiterer Abstürze, von denen einige in Tesla-Eigentümerforen diskutiert wurden, wurde am 6. Juli vom Wall Street Journal gemeldet.

Ein solcher Fall betraf einen Model S-Besitzer, dessen Autopilot das Auto 17 Minuten lang auf einer Autobahn gefahren hatte, als er begann, einige Papiere zu überprüfen.

Image

2016 Tesla Model X.

Als er aufblickte, fuhr sein Auto direkt auf einen Lastwagen zu, der auf seiner Fahrspur geparkt war. Er bog ab, traf aber den Lastwagen. Das Auto war total.

Teslas Verteidigung besteht in diesem und anderen Fällen darin, dass das System ordnungsgemäß funktioniert hat und der Fahrer für den Absturz verantwortlich war.

Das Modell X, das an dem Vorfall vom 1. Juli beteiligt war, wurde von seinem Besitzer aus Michigan auf einer Autobahn in Pennsylvania betrieben, der der Pennsylvania State Police mitteilte, dass der Autopilot beschäftigt war.

Der Crash-Bericht besagt, dass das Modell X eine Leitplanke auf der rechten Seite der Autobahn traf, alle Fahrspuren überquerte und den konkreten Mittelteiler traf. Es rollte auf sein Dach und landete auf der mittleren Fahrspur.

CHECK OUT: Lassen Sie uns klar sein: Teslas Autopilot ist kein "selbstfahrendes Auto"

Keiner der Insassen wurde verletzt, obwohl ein Auto, das in die andere Richtung fuhr, von Trümmern des Vorfalls getroffen wurde.

Tesla Motors gab gestern eine Erklärung ab, in der es keine Beweise dafür gab, dass Autopilot an dem Absturz beteiligt war:

Wir haben am 1. Juli eine automatische Benachrichtigung von diesem Fahrzeug erhalten, die auf die Auslösung des Airbags hinweist. Es wurden jedoch nie Protokolle empfangen, die detaillierte Informationen zum Status der Fahrzeugkontrollen zum Zeitpunkt der Kollision enthielten.

Image

Tesla Autopilot Test

Dies steht im Einklang mit Schäden in der Schwere, die in der Presse gemeldet wurden und zum Ausfall der Antenne führen können.

Wie bei allen Absturzereignissen haben wir uns sofort an den Kunden gewandt, um zu bestätigen, dass er in Ordnung ist und Unterstützung anbietet, ihn jedoch nicht erreichen konnte.

Seitdem haben wir dreimal erfolglos versucht, den Kunden telefonisch zu kontaktieren. Nach den uns vorliegenden Informationen haben wir keinen Grund zu der Annahme, dass Autopilot etwas mit diesem Unfall zu tun hat.

Der Fahrer des Modells X, Galerist Albert Scaglione, hat seit dem Absturz offenbar nicht mehr auf Medienanfragen geantwortet.

Der Nachrichtendienst von Reuters berichtete am späten 6. Juli, dass die National Highway Traffic Safety Administration angekündigt habe, diesen Absturz zu untersuchen.

Image

Tesla Model S Autopilot-System

In beiden Fällen scheint der Kern des Problems darin zu liegen, dass Autopilot im Wesentlichen eine Sammlung von Fahrerassistenzfunktionen ist und kein "Autopilot" im Sinne eines Flugzeugs, wie es die meisten Menschen verstehen.

"Interviews mit Fahrern und Ingenieuren", schrieb das Journal, "deuten darauf hin, dass die Begeisterung für autonomes Fahren die Fähigkeiten der Technologie übertroffen und die Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit vertieft hat."

Die Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden und Medien dürfte sich jedoch weiterhin auf Autopilot konzentrieren.

Die meisten anderen Hersteller, die ähnliche Suiten elektronischer Fahrerassistenzfunktionen anbieten, erfordern regelmäßige Lenkradprüfungen, obwohl die Häufigkeit solcher Überprüfungen von 10 oder 15 Sekunden bis zu einigen Minuten variieren kann.

Alternativ könnte eine Änderung des Systemnamens in "Assist" - ähnlich wie bei deutschen Luxusmarken - seine Fähigkeiten für Uneingeweihte in einen besseren Kontext stellen.

_______________________________________