Anonim

Nach einem tödlichen Absturz im Mai, bei dem ein mit Autopilot betriebenes Modell S mit einem Sattelauflieger kollidierte, sagte Elon Musk, CEO von Tesla Motors, er werde das System nicht deaktivieren.

Es scheint jedoch, dass der Hersteller von Elektroautos an Änderungen an seiner Autopilot-Fahrerassistenzsoftware arbeitet.

Diese Änderungen werden sich wahrscheinlich auf die vorhandene Hardware von Autopilot konzentrieren, anstatt dem aktuellen Mix aus Radar und Kameras Komponenten hinzuzufügen.

VERPASSEN SIE NICHT: NHTSA untersucht den Autopilot-Absturz des Tesla Model S, bei dem der Fahrer getötet wurde

Letzte Woche twitterte Musk über "Arbeiten an der Verwendung des vorhandenen Tesla-Radars selbst (von der Kamera entkoppelt)" und "zeitliche Glättung", um eine ähnliche Leistung wie Lidar zu erzielen.

Der Tweet ließ zwei mögliche Hinweise auf Musks Pläne für zukünftige Iterationen von Autopilot fallen.

Lidar verwendet Lichtwellen, um den Abstand zwischen Objekten zu ermitteln, ähnlich wie Radar bei Radiowellen.

Image

2016 Tesla Model S.

Es wird auch von vielen Unternehmen, die sie entwickeln, als wesentlich für die meisten autonomen Autos angesehen, obwohl Musk anderer Meinung ist.

In einem separaten Tweet stellte der Tesla-CEO fest, dass Lidar durch Schnee, Nebel, Regen oder Staub unwirksam wird.

Wenn Musk Lidar zu Autopilot hinzufügen wollte, müssten Autos auch physisch mit den Sensoren nachgerüstet werden, die noch vor wenigen Jahren so groß waren wie eine rotierende Kaffeedose.

SIEHE AUCH: Wie viele verschiedene Gruppen untersuchen Tesla Autopilot-Abstürze?

Musk diskutierte auch die Entkopplung des Autopilot-Radars von seinen Kameras, was darauf hindeuten könnte, wie er das System verbessern will, ohne Lidar hinzuzufügen.

Bei dem tödlichen Unfall vom 7. Mai kollidierte das Modell S mit der Seite eines Sattelzuges und fuhr unter dem Anhänger vorbei.

Tesla bemerkte damals, dass "weder Autopilot noch der Fahrer die weiße Seite des Sattelzuges vor einem hell erleuchteten Himmel bemerkten."

Image

2016 Tesla Model S.

Kurz nachdem der Absturz am 30. Juni veröffentlicht wurde, gab Musk in einem Tweet an, dass Autopilot laut The Mercury News möglicherweise stärker auf Radar angewiesen war, um den Trailer zu erkennen.

Diese Aussage, die inzwischen von Twitter entfernt wurde, besagt, dass Autopilot laut dem Papier normalerweise Overhead-Objekte wie vom Radar erkannte Zeichen "ausschaltet", um zu verhindern, dass Autos ohne Grund bremsen.

MEHR: Tesla 'Masterplan' Update verteidigt Autopilot; Elektro-SUV, Pickup, autonomer Bus kommt

Da die Kamera von Autopilot offenbar kein Hindernis erkannt hat, schlagen Musk und sein Team vor, dass das Radar möglicherweise den Anhänger gesehen hätte, wenn das System so programmiert worden wäre, dass es ihn erkennt.

Trotz seines Namens ist Autopilot in seinem gegenwärtigen Zustand den Bündeln von Fahrerhilfsmitteln, die von anderen Autoherstellern angeboten werden, viel näher als ein vollständig autonomes System.

In seinem aktualisierten "Masterplan" für Tesla verteidigte Musk das System und sagte, es sei bereits viel sicherer als ein nicht unterstützter menschlicher Fahrer - wenn es richtig eingesetzt wird.

_______________________________________________