Anonim

Ein tödlicher Absturz vom 7. Mai, der derzeit von der NHTSA untersucht wird, hat zahlreiche Diskussionen über die Funktionen und Einschränkungen des Autopilot-Systems von Tesla ausgelöst.

Seit dem Start des Systems im letzten Oktober hat Tesla behauptet, dass sich Autopilot noch in der "Beta" -Stufe befindet und kein Ersatz für einen aufmerksamen Fahrer ist.

Während der Name "Autopilot" volle Autonomie impliziert, sind die Fähigkeiten des tatsächlichen Systems heutzutage viel eingeschränkter.

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Es ist näher an den Bündeln elektronischer Fahrerhilfen, die bereits von anderen Autoherstellern angeboten werden, als an einem echten Autopiloten.

Dies wird durch ein ziemlich gründliches "Autopilot Do's and Don'ts" -Video von Drag Times deutlich.

Drag Times hat viel Erfahrung mit Tesla-Elektroautos, da viele Drag-Rennen sowohl mit dem Modell S als auch mit dem Modell X durchgeführt wurden.

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Tesla Model S Autopilot

Das fast 15-minütige Video bietet einen vollständigen Überblick über die Autopilot-Oberfläche sowie Beispiele aus der Praxis für die Fähigkeiten und Einschränkungen des Systems.

Die allgemeine Botschaft scheint zu sein, dass Autopilot im Verkehr am besten auf Autobahnen mit klaren Fahrspurmarkierungen funktioniert.

Kompromittieren Sie einen dieser drei Punkte, und die Leistungsfähigkeit des Systems scheint sich zu verschlechtern.

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Tatsächlich empfiehlt Drag Times, Autopilot nur auf Autobahnen zu verwenden.

Einspurige Straßen haben möglicherweise keine genauen Fahrspurmarkierungen, wie der Sprecher des Videos feststellt, und es gibt weitere Variablen, z. B. Autos, die aus Einfahrten herausfahren, und Fußgänger.

Der Autopilot kann auch Ampeln nicht erkennen und kann durch Kreuzungen aufgrund der Unterbrechung der Fahrspurmarkierungen erschreckt werden.

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Tesla Model S Autopilot-System

Auf der anderen Seite funktioniert Autopilot laut Drag Times recht gut auf der Autobahn, insbesondere im Stop-and-Go-Verkehr.

Selbst auf der Autobahn bestehen jedoch einige Einschränkungen.

Da das System auf Fahrspurmarkierungen basiert, kann es durch Bauzonen verwirrt werden oder sehr nahe an Wänden und anderen Objekten folgen, die sich in der Nähe dieser Markierungen befinden.

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Blendung ist ebenfalls ein Problem, da sie Fahrspurmarkierungen verdecken kann.

Der Autopilot reagiert auch nicht auf einen aggressiven Fahrer, der davor auf die Fahrspur fährt - ein weiterer Grund für die Fahrer, wachsam zu bleiben.

Viele der in diesem Video gemachten Aussagen stimmen mit denen von Elon Musk, CEO von Tesla, beim Autopilot-Start im letzten Jahr überein.

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2016 Tesla Model S.

Zu der Zeit sagte Musk: "Damit es wirklich gut funktioniert, möchten Sie klare Markierungen auf der Straße oder Sie möchten in einem ziemlich dichten Verkehr sein."

Er bemerkte auch, dass Autopilot bei Regen oder Schnee nicht gut funktioniert, und empfahl den Fahrern, ihre Hände immer am Lenkrad zu halten.

Seit dem tödlichen Absturz vom 7. Mai hat Musk angekündigt, dass Tesla seine Anstrengungen verdoppeln wird, um die Verbraucher über die Einschränkungen von Autopilot aufzuklären, das System jedoch nicht deaktivieren wird.

Er hat auch angedeutet, dass Tesla daran arbeitet, Autopilot neu zu kalibrieren, um Situationen wie die, die zu dem tödlichen Absturz geführt haben, besser zu bewältigen.

Bei diesem Absturz kollidierte ein auf Autopilot laufendes Modell S mit der Seite eines Sattelzuges, der laut Tesla vom "hellen Himmel" verdeckt worden war.

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