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Anfang dieses Jahres aktualisierte Fiat Chrysler Automobiles seinen Fünfjahresplan, wobei sich der italienisch-amerikanische Autobauer stärker auf Lastwagen und SUVs konzentrierte.

Zwei Opfer dieses LKW-Fiebers waren die Limousinen Dodge Dart und Chrysler 200.

Sergio Marchionne, CEO von FCA, sagte zuvor, das Unternehmen werde versuchen, die Herstellung dieser Modelle an einen anderen Autobauer auszulagern - aber selbst dieser Plan könnte nicht umgesetzt werden.

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Laut Automotive News konnte Marchionne keinen anderen Hersteller zum Bau des Dart und 200 überreden (Abonnement erforderlich).

Das bedeutet, dass beide Modelle für immer sterben könnten, wenn FCA sie später in diesem Jahr nicht mehr baut.

Die Dartproduktion wird im September eingestellt, damit FCA das Montagewerk in Belvidere, Illinois, nutzen kann, um den Jeep Cherokee Crossover zu bauen.

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2016 Chrysler 200

Die Produktion des 200 wird im Dezember eingestellt, und das Werk in Sterling Heights, Michigan, wird umgerüstet, um die nächste Generation des Ram 1500-Pickups in voller Größe zu bauen, so Automotive News.

FCA ist bestrebt, die Produktionskapazitäten, die zuvor für Limousinen vorgesehen waren, auf Pickups und SUVs umzustellen, da die niedrigen Benzinpreise den Absatz dieser Modelle in die Höhe getrieben haben.

Das Unternehmen kann weder die Nachfrage nach dem Cherokee noch nach dem Ram 1500 befriedigen, musste jedoch starke Anreize bieten, um den Dart und 200 von Händlergrundstücken zu entfernen.

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Die FCA erwartet nun offenbar, dass sich dieser Trend zumindest in den nächsten Jahren fortsetzt.

Die Herausforderung wird noch verschärft, da weder der Dart noch der 200 in ihren Segmenten besonders wettbewerbsfähig sind, obwohl beide relativ neue Modelle sind.

Der Dart ist der ältere der beiden, nachdem er für das Modelljahr 2013 als erstes Produkt der kombinierten Fiat- und Chrysler-Unternehmen im Allgemeinen lauwarme Bewertungen abgegeben hat.

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2016 Jeep Cherokee Overland

Der 200 startete als 2015er Modell mit etwas positiveren Bewertungen, obwohl er immer noch wegen mangelnden Rücksitzraums und eines balkigen Neungang-Automatikgetriebes kritisiert wurde.

Die Entscheidung der FCA, den Dart und den 200 zu töten, lässt sowohl Dodge als auch Chrysler mit relativ spärlichen Aufstellungen zurück, die hauptsächlich aus alternden Modellen und Modellen mit geringem Volumen bestehen.

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Chrysler wird mit nur zwei Modellen weiterfahren: der 300-jährigen Limousine und dem überarbeiteten Pacifica-Minivan 2017 (ein Ersatz für den ausgehenden Town & Country).

Dodge wird mit der ebenso alten Charger-Limousine und dem Challenger-Coupé sowie dem Durango-SUV, dem Journey-Crossover und dem Caravan-Minivan fortfahren.

Letzteres soll ebenfalls in Kürze eingestellt werden.

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