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Volkswagen muss noch Änderungen vornehmen, um die Emissionen von TDI-Dieselfahrzeugen mit der von den US-Aufsichtsbehörden zugelassenen illegalen "Defeat Device" -Software zu reduzieren.

Während VW weiterhin mit diesem Problem zu kämpfen hat, führt es ein separates Programm durch, um die Emissionen seiner Benzinmodelle zu reduzieren.

Partikelfilter werden normalerweise in Dieselantrieben eingesetzt, Volkswagen plant jedoch, sie auch für Benzinmotoren einzuführen.

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Diese "Benzinpartikelfilter (GPF)" werden laut einer Pressemitteilung des Unternehmens ab nächstem Jahr bei Modellen des Volkswagen Konzerns zum Einsatz kommen.

Nahezu alle Autohersteller verwenden bereits Partikelfilter in ihren Dieselfahrzeugen, um die strengsten Emissionsstandards zu erfüllen.

Diese Filter fangen Partikelreste aus dem Verbrennungsprozess ein, die beim Einatmen für den Menschen schädlich wären.

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2017 Audi A5 erste Fahrt

Gegenwärtige Emissionsgrenzwerte erfordern im Allgemeinen keine Partikelfilter für Benzinfahrzeuge, aber Volkswagen geht davon aus, dass sie einen gewissen Nutzen bringen werden.

Der Autobauer behauptet, dass die Filter die Partikelemissionen seiner Benzinmotoren mit Direkteinspritzung um bis zu 90 Prozent reduzieren.

VW wird ab Juni 2017 mit dem Einsatz von Partikelfiltern beginnen.

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Die ersten Modelle, die sie erhalten, sind Versionen des Volkswagen Tiguan Crossover mit dem 1, 4-Liter-TSI-4-Zylinder-Motor und Versionen des Audi A5 mit dem 2, 0-Liter-TFSI-4-Zylinder-Motor.

Volkswagen wird von dort aus schrittweise Filter für andere Modelle und Motoren hinzufügen.

Inzwischen erwägt Mercedes-Benz auch, seinen Benzinfahrzeugen Partikelfilter hinzuzufügen.

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2018 Volkswagen Tiguan (Euro-Spezifikation) - Preview Drive, Januar 2016

Bereits im Mai kündigte das Unternehmen nach positiven Testergebnissen für die S 500-Limousine auf dem europäischen Markt Pläne für den "großtechnischen" Einsatz von Filtern an.

Zu diesem Zeitpunkt wurde weder ein detaillierter Zeitplan für das Hinzufügen von Filtern erörtert noch angegeben, ob diese in Autos für alle Märkte verwendet werden sollen.

Die Ankündigung von Volkswagen erfolgte zusammen mit der Bestätigung, dass der Autobauer bei allen künftigen Dieselmodellen Abgasnachbehandlungssysteme mit selektiver katalytischer Reduktion (SCR) einsetzen wird.

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SCR, auch als Harnstoffinjektion bekannt, wird von den meisten Autoherstellern zur Einhaltung strenger Emissionsstandards verwendet, wurde jedoch bei den meisten TDI-Modellen, die jetzt im Volkswagen-Dieselskandal in den USA verwickelt sind, nicht verwendet

Die Kosten und die Komplexität der Nachrüstung von SCR-Systemen haben viele Analysten zu Zweifeln veranlasst, ob Autos, denen diese Systeme fehlen, wirtschaftlich modifiziert werden können, um überhaupt die Emissionsstandards zu erfüllen.

Details darüber, wie VW seine verschiedenen TDI-Dieselfahrzeuge modifizieren wird, und die Auswirkungen dieser Änderungen auf die Leistung und den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge wurden nicht veröffentlicht, aber einige Aktualisierungen werden derzeit von der EPA getestet.

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