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Mehrere Nationen haben strenge Kraftstoffverbrauchsstandards erlassen, aber zum größten Teil haben sie die Autohersteller nicht zum Verkauf von Elektroautos verpflichtet.

In den USA hat nur der Bundesstaat Kalifornien ein emissionsfreies Fahrzeugmandat, das die Automobilhersteller dazu verpflichtet.

Doch auch ohne Mandate könnten Autohersteller bald gezwungen sein, eine große Anzahl von Elektroautos zu verkaufen, um die Regeln für den Kraftstoffverbrauch zu erfüllen.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine im Juni vom World Energy Council (WEC) veröffentlichte Studie, in der argumentiert wird, dass Autohersteller tatsächlich eine ganze Reihe von Elektroautos benötigen werden.

Zu den wichtigsten Punkten in der vollständigen Studie (pdf) gehört die Vorhersage, dass 16 Prozent der im Jahr 2020 verkauften Autos elektrisch sein müssen, um die Emissionsstandards zu erfüllen.

Die Studie vergleicht Emissionsminderungsziele für die USA, China und die Europäische Union - die drei größten Automärkte der Welt - mit erwarteten Verbesserungen des Kraftstoffverbrauchs, die allein mit Verbrennungsmotoren erzielt werden können.

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2016 Nissan Leaf

Nach Einschätzung der WEC werden größere Mengen an Verkäufen von Elektroautos erforderlich sein, um eine "EV-Lücke" zwischen den Zielen für den Kraftstoffverbrauch und den Verbesserungen zu schließen, die von Verbrennungsmotoren realistisch erwartet werden können.

Die Größe dieser Lücke variiert für jeden der drei untersuchten Märkte.

In den USA entspricht dies 0, 9 Millionen Autos oder 11 Prozent des geschätzten Neuwagenabsatzes von 2020.

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Für China beträgt der Abstand 5, 3 Millionen Autos (22 Prozent des geschätzten Umsatzes von 2020), während er in der Europäischen Union bei 1, 4 Millionen (10 Prozent des Umsatzes) liegt.

Eine signifikante Steigerung des Absatzes von Elektroautos wird jedoch nicht einfach sein, da die Akzeptanz von Elektroautos immer noch durch die Besorgnis der Verbraucher über Kosten- und Reichweitenangst behindert wird, so die Studie.

Die WEC empfiehlt verstärkte Anreizprogramme, um mehr Verkäufe von Elektroautos zu generieren.

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Umspannwerk (Bild: FirstEnergy Corp auf Flickr, verwendet unter CC-Lizenz)

Die Elektroauto-Studie der Gruppe untersucht auch die möglichen Auswirkungen der Masseneinführung auf Elektrizitätsversorger und deren Netzinfrastruktur.

Es wird prognostiziert, dass der jährlich gestiegene Strombedarf neuer Elektroautos weniger als 0, 5 Prozent des gesamten Strombedarfs 2014 in den drei untersuchten Märkten entsprechen wird.

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Bis 2020 müssen alle drei Märkte zusätzliche Stromerzeugungskapazitäten hinzufügen, um größere Mengen an Elektroautos zu bewältigen, so die Studie.

Elektroautos benötigen in den USA zusätzliche 4, 5 Terawattstunden, in der EU 3, 7 TWh und in China 26, 2 TWh.

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