Anonim

Erstaunlicherweise gewinnt der Dieselemissionsfall gegen Volkswagen in den USA immer noch an Fahrt.

Die Securities and Exchange Commission hat VW und seinen ehemaligen CEO Martin Winterkorn am Donnerstag beschuldigt, Investoren betrogen zu haben.

LESEN SIE MEHR: Messung der Fortschritte von VW am zweiten Jahrestag der Dieselabwicklung (aktualisiert)

Die Gebühren sind an Anleihen gebunden, die VW 2014 und 2015 an Investoren in den USA verkauft hat, als die SEC behauptet, das Unternehmen und sein Geschäftsführer hätten gewusst, dass mehr als eine halbe Million der in den USA verkauften Dieselautos und SUVs dies nicht taten die Emissionsvorschriften einhalten und daher wissen müssen, dass sie einem massiven Rückruf ausgesetzt sein könnten.

In der Klage wird behauptet, VW habe Investoren, die diese Anleihen im Wert von 13 Milliarden US-Dollar gekauft hatten, über die Qualität seiner Autos in die Irre geführt.

CHECK OUT: Bericht: Der frühere VW-Chef Martin Winterkorn wurde wegen Dieselgate strafrechtlich angeklagt

"Volkswagen hat sein jahrzehntelanges Emissionssystem versteckt, während es Milliarden von Dollar seiner Anleihen zu überhöhten Preisen an Investoren verkaufte", sagte Stephanie Avakian, Co-Direktorin der SEC-Abteilung für Durchsetzung, in einer Pressemitteilung.

In einer vorbereiteten Erklärung reagierte Volkswagen auf die neuen Anklagen, indem er sie als "rechtlich und sachlich" fehlerhaft bezeichnete und sagte, die SEC habe sich "angehäuft".

"Die SEC hat eine beispiellose Beschwerde über Wertpapiere eingereicht, die nur an anspruchsvolle Anleger verkauft wurden, die nicht geschädigt wurden und alle Zins- und Kapitalzahlungen vollständig und pünktlich erhalten haben", so die Erklärung von VW (über das Wall Street Journal) weiter.

VERPASSEN SIE NICHT: VW stärkt die Pläne für Elektroautos mit mehr Modellen, 22 Millionen Elektrofahrzeugen in 10 Jahren

Die neuen Gebühren folgen denen, die Volkswagen mit der Federal Trade Commission und dem Justizministerium vereinbart hat, indem alle diese Autos zurückgerufen und die meisten zurückgekauft wurden. In den USA sind gegen Winterkorn und mehrere andere deutsche VW-Führungskräfte wegen des Emissionsbetrugsskandals noch Strafanzeigen anhängig. Da Deutschland seine Bürger nicht an die USA ausliefert, haben sie sich den Anklagen nicht gestellt. Zwei VW-Führungskräfte wurden im Skandal verurteilt und verbüßen derzeit Haftstrafen in US-Bundesgefängnissen.