Anonim

Die Internationale Energieagentur berichtete am Dienstag, dass die Emissionen der globalen Erwärmung 2018 trotz der Bemühungen in den USA, Europa und China, die Emissionen durch mehr Verkäufe von Elektroautos und saubereren Strom zu senken, ein Rekordniveau erreicht haben.

Die Treibhausgasemissionen stiegen 2018 schneller als in den letzten sechs Jahren.

Weltweit stiegen die Emissionen von Kohlendioxidgas mit globaler Erwärmung im Jahr 2018 um 1, 7 Prozent auf 33, 1 Milliarden Tonnen.

LESEN SIE DIESES: Die neueste Klimastudie besagt, dass es bereits zu spät ist

Fast zwei Drittel des Wachstums stammten aus der Stromerzeugung, berichtete die IEA. Trotz des Ausbaus aller erneuerbaren Energien war dieser Anstieg geringer als der Gesamtanstieg der Energienachfrage, der 2018 um 2, 3 Prozent stieg.

"Wir haben 2018 einen außergewöhnlichen Anstieg des globalen Energiebedarfs verzeichnet, der in diesem Jahrzehnt am schnellsten gewachsen ist", sagte Fatih Birol, Executive Director der IEA, gegenüber Reuters. "Trotz des starken Wachstums der erneuerbaren Energien steigen die globalen Emissionen weiter an, was erneut zeigt, dass an allen Fronten dringendere Maßnahmen erforderlich sind."

MUSS GELESEN WERDEN: Laut UN-Bericht könnten bis 2040 katastrophale Klimaeffekte eintreten

Mit steigenden Verkäufen von Elektroautos wird die Reduzierung der globalen Erwärmung durch Kraftwerke noch wichtiger, wenn sie die Emissionen der globalen Erwärmung reduzieren sollen.

Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien stieg im Jahresverlauf um 4 Prozent, während die Nachfrage nach Erdgas um 4, 6 Prozent stieg.

Europa und Japan waren führend bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen, wobei die europäischen um 1, 3 Prozent zurückgingen. Japans Emissionen gingen auch das fünfte Jahr in Folge zurück.

VERPASSEN SIE NICHT: Der Black Friday-Bericht zeigt, dass der Klimawandel in den USA bereits sehr teuer ist

Diese Rückgänge wurden jedoch durch einen Anstieg des Energiebedarfs in China und Indien sowie durch steigende Emissionen in den USA ausgeglichen. Zusammen machte der Energiebedarf aus den drei Ländern 70 Prozent des weltweiten Anstiegs des Energiebedarfs aus. Die US-Emissionen stiegen 2018 um 3, 1 Prozent und kehrten 2016 und 2017 um. Die Emissionen in China stiegen um 2, 5 Prozent und in Indien um 4, 5 Prozent, wenn auch von einer kleineren Basis aus.

Zum ersten Mal hat die in Paris ansässige IEA den dafür verantwortlichen fossilen Brennstoffen einen Teil des globalen Temperaturanstiegs zugewiesen.