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Auf dem Genfer Autosalon im letzten Monat fehlten die Schweizer NanoFlowcell und ihre Flow-Batterietechnologie weitgehend in den jüngsten Diskussionen über den Fortschritt von Elektroautos.

Letzte Woche gab das Unternehmen bekannt, dass es in seinem Quantino 48Volt-Testwagen 350.000 Kilometer (218.000 Testmeilen) zurückgelegt hat, 125.000 auf der Straße und 93.000 in einem Testlabor.

Das Unternehmen zeigte seine Quant-Autos erstmals auf den Genfer Messen 2014 und 2015, zuerst die Quant E-Limousine mit Möwenflügeln, dann im nächsten Jahr die kleinere, sportliche Quantino.

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Die Autos verwenden Durchflussbatterien - mit nicht spezifizierten chemischen Wirkstoffen - die laut Quant sicherer sind und eine bessere "Umweltverträglichkeit" aufweisen als Brennstoffzellen oder herkömmliche Lithiumbatterien.

Durchflussbatterien funktionieren ähnlich wie Brennstoffzellen mit Tanks mit externen Elektrolyten, die über stationäre Elektroden gepumpt werden. Im Gegensatz zu einer Brennstoffzelle ist der Prozess reversibel und kann eine Vielzahl von aktiven Chemikalien in ihren Elektrolyten verwenden, wie z. B. Natrium, Schwefel oder Luft. Da sich die festen Elektroden beim Laden und Entladen chemisch nicht verändern, können die Elektroden billiger sein und die Batterien halten länger. Wie bei einer Brennstoffzelle hängt die Reichweite mehr von der Größe der Flüssigkeitstanks ab als von der Größe des physischen Geräts, das unter die Haube passt.

Durchflussbatterien haben einen Bruchteil der beweglichen Teile eines Verbrennungsmotors, aber im Gegensatz zu heutigen Elektroautos sind sie auf mindestens zwei Pumpen für die Flüssigkeiten und die Rohrleitungen angewiesen.

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Ob man in einem Auto besser oder schlechter arbeitet als eine herkömmliche Batterie oder Brennstoffzelle, hängt ganz von den verwendeten Elektrolytchemikalien ab - den Chemikalien, die Quant nicht spezifiziert. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben eine Pilotfabrik für die Lösungen entwickelt.

Beliebte Arten von Durchflussbatterien umfassen Lithium-Schwefel, Schwefelhydroxid, Wasserstoff-Brom, Eisen-Chrom, Zink-Brom und Vanadium. Laut Quant sind die Elektrolyte reichlich vorhanden, erschwinglich und umweltneutral, aber unter den chemischen Möglichkeiten kann man nur raten.

Durchflussbatterien sind für Autos nicht weit verbreitet, da die Tanks zwar ziemlich viel Energie speichern können, die Zellen selbst jedoch relativ wenig Strom verbrauchen. Daher sind viele von ihnen erforderlich, um eine ausreichende Leistung für den Antrieb eines Autos zu entwickeln. Durchflussbatterien wurden erfolgreicher in großen stationären Anwendungen eingesetzt.

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Laut Quant verwendet das Quantino-Testauto ein 48-Volt-Bordnetz und hat mit Softwareverbesserungen im Verlauf des Tests einen Energieverbrauch von 6, 2 bis 7, 8 Meilen pro Kilowattstunde oder mehr als 200 bis 250 Meilen pro Gallone Äquivalent erreicht. Der Bau der nanoFlowcell kostet etwa 672 US-Dollar und nicht Tausende für eine Batterie. Auch hier wird nicht angegeben, ob dies für eine einzelne Zelle oder den gesamten Stapel oder die Reichweite für den Quantino gilt.

Das Unternehmen sagte, dass der Quantino diese Kilometer ohne Ausfälle der Elektrolytpumpen, der Zellen selbst oder eines anderen Teils des Antriebsstrangs zurückgelegt hat.