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Im April gab Elon Musk, CEO von Tesla, bei seiner Präsentation zum "Autonomy Day" für Investoren bekannt, dass das Unternehmen einen neuen dedizierten selbstfahrenden Hardware-Chip entwickelt, der deutlich schneller und leistungsfähiger als der Chip in bestehenden Autos sein wird.

Zu der Zeit kündigte er auch an, dass der Chip für ältere Autos als Upgrade erhältlich sein wird, gab jedoch nicht an, wann.

Anfang dieses Monats gab Musk diesen Zeitplan bekannt: Die Upgrade-Chips könnten bis Ende des Jahres für bestehende Eigentümer verfügbar sein.

Höchstwahrscheinlich Ende des vierten Quartals

- Elon Musk (@elonmusk), 8. Juli 2019

Tesla installiert diesen Chip je nach Modell seit Februar und März in seinen neuen Modellen.

Der neue Chip, der von Tesla entworfen und von Samsung gebaut wurde, passt in dieselbe Buchse auf dem Motherboard wie der alte Chip. Es funktioniert nur mit "Hardware 2" -Autos ab Oktober 2015 und wird mit der zukünftigen Full Self-Driving-Option des Unternehmens bestellt. Die Käufer zahlten ursprünglich 3.000 US-Dollar, um die Option zu aktivieren, wenn Tesla die Software fertiggestellt hat - was noch nicht geschehen ist.

Im April kündigte Musk außerdem an, dass Besitzer von Autos mit Hardware 2 ohne die ursprüngliche Option "Full Self-Driving" den neuen Chip auch für 5.000 US-Dollar kaufen können.

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Tesla Model 3 Dashboard im Autopilot-Test mit IIHS [CREDIT: IIHS]

Diese beiden Gruppen sind die Tesla-Fahrer, die bis Ende des Jahres Zugang zum neuen Chip erhalten. Teslas, das vor 2016 gebaut wurde, verfügt nicht über die Sensoren für volles Selbstfahren und kann den neuen Chip nicht verwenden.

Der Chip ist Teil von Musks Bemühungen, eine Flotte voll selbstfahrender Robo-Taxis zu schaffen, die es den Eigentümern ermöglicht, ihre Autos autonom zu vermieten, wenn sie sonst geparkt würden. Das Unternehmen entwickelt derzeit ein selbstlernendes "neuronales Netzwerk", das mithilfe von Tesla-Softwareentwicklern die Fähigkeit entwickelt, sich selbst zu steuern. Er rechnet damit, dass das System bis Ende des Jahres "vollständig sein" wird, räumt jedoch ein, dass es länger dauern wird, bis die Aufsichtsbehörden es privaten Autos ermöglichen, ohne menschliches Eingreifen selbst zu fahren.