Anonim

Es ist lange her, dass Serienautos 2-Gang-Automatikgetriebe verwenden.

Mit einem neuen 2-Gang-Getriebe für Elektroautos blättert der deutsche Zulieferer ZF Friedrichshafen die Seite zur EV-Entwicklung zurück.

Das kupplungslose 2-Gang-Getriebe, das Tesla im ursprünglichen Roadster zu verwenden versuchte, war bekannt für die lange Verzögerung des Autos, die es aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen verursachte. Schließlich ging das Unternehmen nur mit einem einzigen Gang, den die Fahrer nicht schalten mussten.

Die Kunden schienen den zusätzlichen Gang oder das Schalten nicht zu verpassen, und jedes Elektroauto mit Serienproduktion hatte seitdem nur einen einzigen Gang.

Image

ZF Friedrichshafen 2-Gang EV Getriebe

ZF ist der Meinung, dass dies möglicherweise nicht gut genug ist. Es wurde ein neues Modell entwickelt, das mit leistungsstärkeren Motoren kombiniert werden kann, damit Elektroautos mehr leisten können.

Viele Autohersteller mit Elektroautos rüsten sie so aus, dass sie mit etwa 200 km / h nach oben fahren (wenn nicht vorher). Einige von ihnen müssen jedoch einen größeren Motor verwenden, als sie benötigen, gepaart mit einem höheren Übersetzungsverhältnis, als sie sich idealerweise für das Fahren in der Stadt wünschen.

"Bisher mussten sich die Fahrzeughersteller bei Elektromotoren zwischen einem hohen Anfangsdrehmoment und einer hohen Höchstgeschwindigkeit entscheiden", sagte Bert Hellwig, Leiter Elektromobilitätssysteme bei ZF, in einer Pressemitteilung. "Wir lösen jetzt diesen Konflikt und der neue Antrieb wird für Leistung und schwerere Fahrzeuge kompatibel sein."

Image

Tesla Roadster Prototype zum Verkauf bei eBay

Beispielsweise könnten elektrische SUVs oder Pickups, die Anhänger ziehen, von mehreren Übersetzungsverhältnissen profitieren, um die Leistung bei niedrigen Geschwindigkeiten zu maximieren, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen. Hochleistungssportwagen wie der Tesla Roadster könnten durch den Zugang zu einem höheren zweiten Gang ebenfalls eine höhere Höchstgeschwindigkeit erreichen.

ZF schätzt, dass der verbesserte Wirkungsgrad bei hohen Geschwindigkeiten die Reichweite eines Elektrofahrzeugs um 5 Prozent erhöhen könnte.

Während Elektroautohersteller nach jeder Meile Reichweite jagen und dabei die Batteriekosten und das Batteriegewicht im Auge behalten, hilft jedes bisschen mehr Effizienz.