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Ein deutsches Gericht hat festgestellt, dass aktualisierte Software für VW-Dieselmotoren die Emissionen immer noch nicht unter allen Umständen auf ein akzeptables Niveau bringt.

Das Bezirksgericht Düsseldorf stellte fest, dass die Aktualisierung des Turbodiesels Tiguan des Klägers nur noch eine ordnungsgemäße Funktion der Abgasreinigungsgeräte zwischen 50 und 90 Grad Fahrenheit ermöglicht.

Das Gericht stimmte der Behauptung des Klägers zu, dass das Auto angesichts des Temperaturfensters unter Verstoß gegen die Emissionsgesetze auch nach Erhalt des Software-Updates illegal weiterfuhr, wie aus einem Bericht der deutschen Publikation Wallstreet-Online hervorgeht. )

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Volkswagen TDI Dieselfahrzeuge von Phil Grate und seiner Familie, Seattle, Washington

Noch beunruhigender für Volkswagen ist, dass die Feststellung den gesamten Diesel-Skandal in Deutschland wieder eröffnen könnte, da die Uhr auf die Verjährungsfrist für Schäden gegen das Unternehmen zurückgesetzt wird.

Volkswagen musste 2015 weltweit mehr als 11 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, nachdem die Aufsichtsbehörden in den USA festgestellt hatten, dass die Autos fast das 40-fache der gesetzlich zulässigen Stickoxidemissionen ausstießen. Das Abgasreinigungssystem der VW-Dieselfahrzeuge enthielt eine "Defeat Device" -Software, die die Abgasanlagen nur dann vollständig betrieb, wenn die Fahrzeuge emissionsgetestet wurden, aber weitaus höhere Emissionen zuließ, wenn sie auf der Straße gefahren wurden.

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Volkswagen TDI Dieselautos im Pontiac Silverdome gelagert (Foto von Jalopnik)

Das Unternehmen hat in den USA mehr als 400.000 Dieselfahrzeuge mit Inline-4- und V-6-Turbodieselmotoren zurückgerufen. Der Skandal löste auch Rückrufe anderer dieselbetriebener Modelle aus, wie beispielsweise des Ram 1500 Pickup 2014-2016 und der Jeep Grand Cherokee EcoDiesel.