Anonim

Toyota war einer der konservativsten der weltweit größten Autohersteller bei der Einführung der Technologie für batterieelektrische Fahrzeuge.

Das Zögern ist etwas überraschend angesichts des langjährigen Marktvorsprungs des Autoherstellers und der mutigen Wette vor vielen Jahren auf Hybridtechnologie - in seinem umfangreichen Angebot an Hybriden.

Jetzt will das Unternehmen bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2020 in Tokio seine "vollständige Palette an Elektrofahrzeugen" demonstrieren.

Toyota hat derzeit keine Elektroautos, wird aber insgesamt rund 3.700 seiner Mobilitätsprodukte für die Veranstaltung einsetzen, von denen 90 Prozent elektrifiziert sind.

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Tokyo 2020 Toyota Nachhaltigkeit Infografik

Während der Spiele sollen neben Hybriden wie dem Toyota Prius und Plug-in-Hybriden wie dem Prius Prime etwa 500 Mirai-Limousinen mit Wasserstoffbrennstoffzellen sowie etwa 850 Elektrofahrzeuge mit Batterie eingesetzt werden.

Keine der Batterieelektriken ist jedoch ein normales Personenkraftfahrzeug. Sie werden in Form des APM (ein Golfwagen-ähnliches Shuttle-Fahrzeug), der E-Palette (ein kleiner Van mit niedrigem Boden, mit dem Rollstuhlfahrer auf Bordsteinkante einsteigen können) und des Concept-i (a schlankes Kompaktauto für vier Passagiere. Sowohl die e-Palette als auch das Concept-i können den autonomen Betrieb der Stufe 4 demonstrieren.

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Selbstfahrendes Elektromobilitätskonzept der Toyota e-Palette

Stehende, sitzende und rollstuhlgebundene Elektroroller werden ebenfalls Teil der Mischung bei den Olympischen Spielen sein.