Anonim

Eine Zunahme fahrerloser Autos, die einige in Europa bis zum Jahr 2050 erwarten, könnte dazu führen, dass eine Forschungsgruppe eine "Hauptverkehrszeit, die den ganzen Tag dauert".

Der im letzten Monat von Europas Transport & Environment veröffentlichte Bericht nennt die potenzielle unregulierte Zunahme von fahrerlosen Autos im "Wilden Westen" eine Bedrohung für die Pendelzeiten und das Stressniveau, die dazu führen könnten, dass die Klimaziele Europas "so gut wie unmöglich zu erreichen" sind.

Es mag nach Übertreibung klingen, aber die Studie von T & E zeichnet ein glaubwürdiges Bild einer Zukunft, in der die Verbreitung emissionsfreier, fahrerloser Autos zu einem Stillstand führt, der letztendlich zu einem höheren Energieverbrauch und einer verringerten Effizienz führen könnte.

Je mobiler die Mobilität wird und die mit der Automatisierung verbundenen Rabatte in Kraft treten, desto mehr Fahrten werden laut T & E verzeichnet. Dieser Anstieg der Nachfrage könnte die Fahrten in den Schatten stellen, die sonst von Autos in Privatbesitz unternommen worden wären.

"Automatisierung, Elektrifizierung und gemeinsame Nutzung sind drei Revolutionen, die die Art und Weise, wie wir uns bewegen, verändern können. Ob dies jedoch gut für die Umwelt oder die Lebensfähigkeit unserer Städte ist, hängt ganz von den Entscheidungen der Regierungen ab", sagte der neue Mobilitätsexperte von T & E. Yoann Le Petit.

Die Ausgewogenheit der Verkehrsträger in Europa begünstigt in hohem Maße den öffentlichen Nahverkehr, weshalb T & E vorschlägt, dass es Jahrzehnte dauern könnte, bis diese Verlagerung stattfindet. Die Straßen Amerikas sind jedoch bereits überfüllt, und das Gleichgewicht ist weitaus stärker auf das Privateigentum an den Transportmitteln ausgerichtet.

Dies führt zu einer unvermeidlichen Frage: Könnte so etwas hier passieren, und wenn ja, wie würde die Zeitachse aussehen? Würde es durch die Ablehnung des Nahverkehrs durch die Amerikaner als praktikables Fortbewegungsmittel verkürzt, was zu einem noch größeren städtischen Stillstand führen würde? Oder übertrumpft das Eigentum das Teilen und wirft das Gleichgewicht in eine neue, unvorhersehbare Richtung?