Anonim

Porsche und Boeing haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um die Entwicklung fliegender Autos zu untersuchen, gaben die Unternehmen am Donnerstag bekannt.

Die Vorstellung eines "Premium-Fahrzeugs für die persönliche städtische Luftmobilität" mag vage klingen. Das neue Joint Venture Aurora Flight Sciences hat die Aufgabe, ein "vollelektrisches vertikales Start- und Landefahrzeug" zu bauen, das sie mit anderen Unternehmen in Verbindung bringen würde die auf ähnliche Angebote für städtische Mitfahrgelegenheiten hinarbeiten.

Was Aurora auszeichnet, ist der Premium-Winkel. Während die Ankündigung voller Erwähnungen der städtischen Mobilität ist, gibt es keinen Hinweis darauf, dass das Endprodukt für die gemeinsame Nutzung oder für Taxidienste bestimmt ist. Es scheint klar zu sein, dass Porsche und Boeing den Mobilitätsmarkt aus Sicht des Privateigentums oder zumindest aus Gründen der Exklusivität erkunden.

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Porsche Boeing Premium Stadtluftmobilität

Porsche hat Erfahrung sowohl in der Entwicklung von schnell aufladbaren EV-Systemen - einige der technisch fortschrittlichsten - mit dem 800-Volt-System der elektrischen Sportlimousine von Taycan als auch im Betrieb von High-End-Concierge-Diensten. Boeings Know-how liegt in der Luft- und Raumfahrt, und das Unternehmen hat bereits Prototypen von VTOL-Drohnen gebaut, die eine autonome Frachtlieferung ermöglichen.

Die Zukunft der städtischen Mobilität kann von Lösungen außerhalb des traditionellen Automobilraums abhängen. Wie eine aktuelle Studie nahe legt, reicht die Elektrifizierung allein möglicherweise nicht aus, um die zukünftigen Energieverbrauchs- und Emissionsziele zu erreichen. Selbst in Städten mit 100-prozentigem Verkehr mit Elektrofahrzeugen könnte der Stillstand durch vermehrte Fahrten möglicherweise zu einem allgemeinen Anstieg des Energieverbrauchs führen.

Mit diesem Gespenst am Horizont ist es sehr sinnvoll, dem städtischen Verkehr eine dritte Dimension hinzuzufügen. Zwar gibt es immer noch technologische Hindernisse für die Öffnung des Stadthimmels für Drohnenflotten, doch die größeren Hürden können tatsächlich regulatorischer Natur sein.