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Schätzungsweise 500.000 Tesla-Fahrzeuge bergen laut Reuters das Risiko einer plötzlichen unbeabsichtigten Beschleunigung, und eine Petition wurde im Namen der Tesla-Eigentümer bei NHTSA eingereicht.

Wenn die Petition genehmigt wird, wird NHTSA die weit verbreiteten Behauptungen in der Tesla-Modellpalette untersuchen.

In dem Anspruch auf plötzliche Beschleunigung werden Mängel am Tesla Model S 2012-2019, am Tesla Model X 2016-2019 und am Tesla Model 3 2018-2019 geltend gemacht. In der Petition werden 127 Verbraucherbeschwerden, 110 Unfälle und 52 Verletzungen angeführt.

Damit NHTSA eine Petition prüfen kann, muss sie relevante Daten enthalten, die auf Fakten beruhen, und nicht nur eingereichte Beschwerden.

Auf der NHTSA-Website werden zahlreiche Beschwerden von Besitzern von Modell S, Modell X und Modell 3 wegen "Fahrzeuggeschwindigkeitskontrolle" angezeigt. "Das Fahrzeug hat ohne Vorwarnung spontan beschleunigt", beschwerte sich der Besitzer eines 2015er Tesla Model S 85 am 5. November 2019. Der Eigentümer behauptet, das Fahrzeug befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf Autopilot, dem Fahrerassistenzsystem von Tesla.

Die Agentur prüft die Petition, was zu einer Untersuchung und einem anschließenden Rückruf führen könnte. Die Petition erinnert an den plötzlichen unbeabsichtigten Beschleunigungsrückruf von Toyota vor einem Jahrzehnt, von dem einige Prius-Modelle betroffen waren.