Anonim

Die Installationskosten und der große Platzbedarf der aktuellen DC-Schnellladestationen haben ihren Einsatz verlangsamt, aber Volkswagen hat einen Plan, um die Dinge zu beschleunigen.

Der deutsche Autohersteller hat sich mit dem Energieinfrastrukturunternehmen E.ON zusammengetan, um ein schlankeres Schnelllade-Setup zu entwickeln.

Was Volkswagen als "Plug and Play" -Einrichtung bezeichnet, ermöglicht es, Ladestationen schnell vor Ort zu platzieren und mit minimalem Aufwand in Betrieb zu nehmen.

Zu diesem Zweck sind die Stationen für den größten Teil ihrer Leistung auf stationäre Akkus angewiesen. Diese Packs werden wiederum an das Stromnetz angeschlossen.

Eine einzelne Station könnte laut Volkswagen zwei Elektroautos gleichzeitig mit 150 Kilowatt aufladen und in 15 Minuten eine Reichweite von 200 Kilometern erreichen.

Das Ladesystem von Electrify America (das aus Volkswagen Diesel-Emissionsstrafen finanziert wird) verwendet an einigen Ladestationen bereits von Tesla gelieferte Batteriepuffer. EVgo hat auch Batteriepuffer getestet.

Diese Akkus bieten eine zusätzliche Stromquelle für gelegentlich hohe Anforderungen, z. B. wenn mehrere Autos gleichzeitig an eine Ladestation fahren. Aber diese Art von Ladestation würde sicherlich nicht an Orten verwendet werden, an denen ein ständiger Strom von Autos aufgeladen werden muss.

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Volkswagen ID 3

Volkswagen und E.ON verwenden offenbar auch Batterien, um den Arbeitsaufwand für die Installation einer Gleichstrom-Schnellladestation zu minimieren. Die von den beiden Unternehmen beschriebene Lösung liegt irgendwo zwischen permanenten Installationen und den ebenfalls von Volkswagen vorgeschlagenen mobilen Ladestationen.

Der Autohersteller sprach zuvor über mobile Ladestationen, die ausschließlich auf Batterien basieren, damit diese bei Bedarf einfach abgeholt und an einen neuen Ort gebracht werden können. Diese Ladelösung beinhaltet immer noch einen Netzanschluss, ist jedoch weniger komplex eingerichtet als permanente Schnellladestationen.

E.ON wird das neue Ladekonzept noch in diesem Jahr an sechs Autobahn-Tankstellen testen, gefolgt von einer vollständigen kommerziellen Markteinführung auf dem deutschen Markt, so Volkswagen.